Risiken bei ETFs bitte diese 5 Fakten besonders beachten

Risiken bei ETFs

Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muß spekulieren. (André Kostolany)

1. Bildung einer Blase was tun?

Von einer Blase bei Wertpapiern wird dann gesprochen, wenn der aktuelle Preis den inneren (= tatsächlichen) Wert (weit) übersteigt. Wenn die Anleger – aus welchem Grund auch immer – innerhalb kürzester Zeit verkaufen wollen, dann sinkt der Preis auf ein Niveau, das (wesentlich) niedriger ist, als der ehemalige Preis.

Wenn du also zum Beispiel in den Aktienindex MSCI World investierst, der global ausgelegt ist, dann legst du damit automatisch 60 % davon in US-Aktien an, aber nur 10 % in europäische. Somit ergibt sich ein Boom bei den erstgenannten Aktien, der natürlich eines Tages zum Problem werden könnte.

2. Spezielle Blasenbildung bei Anleihen ist auch möglich!

Bei ETF-Anleihen kannst du die Renditen der Vergangenheit schlichtweg vergessen, da in dieser Zeit das allgemeine Zinsniveau ziemlich tief und Anleihen daher heißt begehrt waren. Da sich nunmehr zumindest mittelfristig eine Trendumkehr abzeichnet, ist mit hohen Gewinnen nicht zu rechnen – sondern eher mit Verlusten.

3. Expertenstreit seine Meinung ist nicht Deine! Die Risiken bei ETFs

Über zukünftige Kurse der ETFs betreffend die Liquidität. Selbst unter Experten gibt es keine einheitliche Meinung zur Entwicklung der ETFs.

Die Optimisten gehen davon aus, dass der immer stärker werdende Handel mit ETFs eine Stütze für die Anleger im Krisenfall bei illiquiden Anlageformen (= bedeutet, dass ein Handel damit schwierig bis gar nicht möglich ist) wäre, während die Pessimisten meinen, dass der Preis der ETFs (weit) unter jenem Wert fallen könnte, den er tatsächlich hat.

4.  Welche Auswirkungen gibt es bei der nächsten Finanz Keise und Risiken bei ETFs?

Viele neue Besitzer von ETFs haben noch keine wirklich große Finanz-Krise mit deren Wertpapieren überstehen müssen, sollten sich aber dafür vorsehen und rechtzeitig (!) Strategien entwickeln, wie dann in einer solchen Situation zu reagieren ist.

5.  Äußerste Vorsicht bei neuen ETFs!

Da weltweit etwa 80% des ETF-Marktes in der Hand von nur fünf großen Anbietern liegt, versuchen neue mit großen Versprechungen erfolgreich am Markt einzusteigen. Daher bist du gut beraten in Fonds zu investieren, die schon lange Zeit erfolgreich sind bzw. in große Indices investieren. Bei den kleinen neuen ETFs verhält es sich oft so, dass diese innerhalb kurzer Zeit wieder vom Markt verschwinden.

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