Investmentzertifikate sind Anleihen, Aktien, Derivate & Immobilien

Investmentzertifikate
Investmentzertifikate

Bargeld in der Tasche und gleichzeitig die Absicht zu haben, bei niedrigen Kursen in die Börse einzusteigen, ist dasselbe Vergnügen, wie hungrig zu sein und sich auf dem Weg in ein Restaurant zu befinden. (Andre Kostolany)

Was sind Investmentzertifikate?

Beide angeführte Arten von Wertpapieren sind Alternativen zu Aktien, Anleihen und Optionen, wobei es natürlich darauf ankommt, wie du deine Vermögenswerte anlegen willst. Vor allem, mit welchem Risiko diese Investition verbunden sein soll. Ob du langfristig anlegen oder (eher) spekulieren willst und somit im letzteren Fall kurzfristigunterwegs“ bist.

In allen Fällen gilt jedoch der wahrscheinlich auch dir bekannte Spruch: „Die Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“.

Geld solltest du nur in jenem Ausmaß anlegen, dass du selbst bei einem Totalverlust deines eingesetzten Kapitals in keine ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten kommst. Auf keinen Fall solltest du dafür Schulden eingehen. Nicht wenige Menschen, die sich vor allem auf das letztgenannte Risiko eingelassen hatten, vernichteten selbst deren eigene Existenz und dies oft für deren gesamtes Leben.

Investmentzertifikate als Sondervermögen

Ein Investmentfonds ist ein sogenanntes Sondervermögen, das von einer KAG (Kapitalanlagegesellschaft) verwaltet wird.

Das Wort Fonds hat seinen Ursprung im Französischen, im Englischen wird er mit „fund“ bezeichnet.

Eine der ganz großen Vorteile der Investmentzertifikate liegt darin, dass das von den Investoren eingezahlte Geld vom Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt bleibt und so in einem Konkursfall nicht in die Konkursmasse des Unternehmens fällt.

Kombinationen sind auch möglich

Der Fonds investiert breit „gefächert“  in  allen möglichen Kombinationen von Anleihen, Aktien, Derivaten , Rohstoffen oder Immobilien, wodurch das Risiko gemindert wird, falls es in einem der genannten Wertpapierarten zu Problemen oder gar Ausfällen kommt. Diese Streuung des Risikos wird auch Diversifikation genannt.

Das wenige, was ich über Wirtschaft und Finanzen weiß, habe ich nicht an den Universitäten oder aus Fachbüchern, sondern im Dschungel gelernt. Bestimmt habe ich mehr Schulgeld bezahlt, als es mich in Harvard gekostet hätte. (Andre Kostolany)


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